Eine Wärmebildkamera ist ein bildgebendes Gerät ähnlich einer herkömmlichen Kamera, das jedoch Infrarotstrahlung empfängt. Wärmebildkameras nutzen aufgrund der typischen Emissionswellenlängen in der Nähe der Umgebungstemperatur den Spektralbereich von 3,5 – 14 µm. Dieser Bereich ist auch für die Messung und bildliche Darstellung von Temperaturen im Umgebungstemperaturbereich geeignet, wenn der Emissionsgrad bekannt ist. Die normale Atmosphäre ist in diesem Bereich aufgrund ihrer Zusammensetzung weitgehend transparent.
Die Thermografie wird bei älteren Gebäuden, z.B. zur Bestandsaufnahme oder als Grundlage für Sanierungsplanung und bei Neubauten zur Überprüfung von durchgeführten Arbeiten eingesetzt. Ziel der Thermografie ist die Anfertigung von Momentaufnahmen, sogenannten Thermogrammen, mit denen die Oberflächentemperaturverteilung entsprechend der nebenstehenden Farbskala dargestellt wird.
Die Bauthermografie erfasst berührungslos die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung (mittleres Infrarot) der Außen- bzw. der Innenflächen der Baukonstruktion und ermöglicht die Beurteilung der wärmetechnischen Eigenschaften. Der Energiehaushalt einer Baukonstruktion wird von den vorhandenen Klima- sowie Innenbedingungen beeinflusst. Aufgrund dieser instationären Randbedingungen kann der Wärmedurchgangskoeffizient (U- Wert) nicht direkt bestimmt werden. Unregelmäßigkeiten z.B. infolge von Wärmebrücken, unterschiedlichen Feuchtegehalten oder Luftströmungen in den umschließenden Bauteilen der thermischen Hülle können somit festgestellt werden.
Weitere Einsatzmöglichkeiten sind unter anderem Überprüfen von Bodenheizungen und von Kühldecken, Ortung von Heizleitungen, Überlastung von Elektroverteilern und Elektroleitungen u.v.m.
Hauptanwendung
Gebäudethermografie
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Außenfassade |
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Undichte Gebäudeecke |
Leckagenortung
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Fußbodenheizung
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Fußbodenheizung
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Heizungsrohr
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